Bodybuilding als Leistungssport

Professionelles Bodybuilding bei Wettkämpfen

Laufbahn

Bei der Ausübung als Leistungssport wird beim Bodybuilding zunächst eine strikte Trennung nach Geschlechtern vorgenommen. Ebenso wird beim Bodybuilding zwischen Profis und Amateuren unterschieden. Weltweit gibt es nur etwas über 100 Bodybuilder, die im Besitz einer gültigen Profilizenz sind. Dabei handelt sich um Sportler, deren Körpermaße extremste Formen angenommen haben, die auch nur mit der benötigten genetischen Veranlagung erreichbar sind. Profi-Bodybuilder haben sicherlich die maximalen Möglichkeiten ihres Körpers ausgeschöpft, befinden sich damit aber weit jenseits des allgemein gültigen Schönheitsideals und passen meist nicht einmal mehr in Fußballschuhe. Weiterhin werden beim Bodybuilding Altersklassen gebildet. Bei den Männern gibt es vier Altersklassen: Jugend (bis 18 Jahre), Junioren (von 18 bis 21 Jahren), Männer (ab dem 21. Lebensjahr) und Senioren (ab dem 40. bzw. 50. Lebensjahr). Bei der Einstufung in den Seniorenbereich gibt es national und international unterschiedliche Altersgrenzen. Senioren können jederzeit auch bei den Männern starten. Frauen werden nur in drei Altersklassen eingeteilt: Juniorinnen (bis zum 21. Lebensjahr), Frauen (ab dem 21. Lebensjahr) und Seniorinnen (ab dem 35. Lebensjahr). Auch Seniorinnen ist der Start bei den Frauen möglich. Außerdem finden innerhalb der jeweiligen Altersklassen noch Einteilungen in verschiedene Gewichtsklassen statt. Dabei kommt es allerdings nicht auf das tatsächliche Gewicht der Bodybuilding Sportler an. Grundlage ist vielmehr eine Formel, die das Gewicht in Bezug zur Körpergröße stellt, ein so genannter Körperindex (vergleichbar mit dem besser bekannten BMI, nur dass die Formel etwas anders lautet).

Beim Bodybuilding handelt es sich um Leistungen, die nicht direkt in Metern oder Sekunden messbar sind. Die Entscheidung über den Sieger wird von einer mehrköpfigen Jury durch eine Punkteverteilung getroffen, ähnlich wie dies beispielsweise beim Eiskunstlauf der Fall ist. Ein Wettkampf besteht grundsätzlich aus einem Pflichtprogramm und einer Kür. Beim Pflichtprogramm gibt es 7 Pflichtposen, die dem Kampfgericht präsentiert werden müssen. Die Preisrichter haben auch die Möglichkeit mehrere Bodybuilder zu so genannten Vergleichsposen aufzurufen, um sich die Entscheidungsfindung über den Einzug in die nächste Runde zu erleichtern. Die Finalteilnehmer haben schließlich noch die Möglichkeit eine Kür zu präsentieren, in die sie beliebige Posen und Elemente einbauen können. Den Abschluss eines jeden Wettkampfs bildet das Posedown, bei dem alle Finalisten zugleich auf der Bühne stehen und nochmals die Möglichkeit bekommen sich der Jury von ihrer besten Seite zu zeigen. Das Punktesystem beim Bodybuilding funktioniert denkbar einfach. In jeder Runde ermittelt die Jury, bestehend aus 5, 7 oder 9 Preisrichtern, für jeden Teilnehmer eine Platzierung. Entsprechend der Platzierung erhält der Sportler auch Punkte, für den 1.Platz 1 Punkt, für den 2. Platz 2 Punkte usw. Die beste und schlechteste Bewertung wird gestrichen und die verbleibenden Punkte addiert. Hieraus ergeben sich dann die Zwischen- bzw. Endplatzierungen aller Teilnehmer. Dopingkontrollen finden im Anschluss an einen Wettkampf obligatorisch statt. Der ausrichtende Verband kann aber auch unangekündigte Kontrollen vor dem Wettkampf durchführen, er muss dabei lediglich die jeweils geltenden Bestimmungen beachten.

Uhren sind nicht nur da, um die Zeit anzeigen - gerade für die Damen sind Uhren oft wichtige Schmuckstücke.

Weiterführende Informationen:
- Sportverein Einfeld
- Kroatien Ferienhaus

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