Kohlenhydrate

Die Energie und der Antrieb für den Körper beim Sport

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind für den Muskelaufbau quasi das, was Benzin für den Motor im Auto ist. Zwar kommt es beim Bodybuilding doch ganz entscheidend auf die Kohlenhydrate an. Allerdings gilt dabei natürlich nicht der Grundsatz, je mehr, desto besser. Die richtige Dosis an benötigten Kohlenhydraten muss für jeden Bodybuilding Sportler individuell herausgefunden werden und gleicht fast schon einer Wissenschaft. Krafttraining alleine bewirkt noch lange nicht den gewünschten Effekt des Muskelzuwachses. Denn wenn die Muskeln nicht mit ausreichend Kohlenhydraten versorgt werden, können sie auch nicht wachsen, man bekommt höchstens einen Muskelkater als Erinnerung an das letzte Training. Muskelkater sind die Folge von Sauerstoffmangel in den Muskeln. Da Sauerstoff, neben Kohlenstoff und Wasserstoff, die wesentlichen Bestandteile der Kohlenhydrate sind, werden die Muskeln unter anderem durch die Kohlenhydrate mit Sauerstoff versorgt. Andererseits werden bei zu reichhaltiger Aufnahme von Kohlenhydraten unerwünschte Fettreserven gebildet, die mit einer Fettabsaugen günstig wieder entfernt werden können. Kohlenhydrate führen im menschlichen Körper immer zu einer Stoffwechselreaktion. Zunächst werden die Kohlenhydrate in Muskelmasse umgewandelt, aber nur in begrenztem Maße. Anders als dies bei den Proteinen bzw. Aminosäuren der Fall ist, werden überschüssige Kohlenhydrate vom Körper gespeichert und in Körperfett umgewandelt. Dieser Vorgang ist dem unbedingten und instinktiven Überlebenswillen des menschlichen Körpers zu verdanken, der noch aus der Zeit der Jäger und Sammler stammt. Der Körper möchte sich damit für Zeiten rüsten, in denen ihm eventuell weniger oder gar keine Nahrung zur Verfügung steht. Da das Bodybuilding inzwischen auch von immer mehr Frauen betrieben wird, spielt dieser Aspekt dort noch eine größere Rolle, da der weibliche Körper eher zu Bildung von Fettpölsterchen neigt.

Da der Körper beim Bodybuilding stärker belastet wird als in vielen anderen Sportarten, ist auch der Bedarf an Kohlenhydraten bzw. Kalorien entsprechend höher und kann auch durch hochwertige Sportnahrung optimiert werden. Es gibt leider keine verlässliche Methode, mit der sich der exakte Tagesbedarf an Kohlenhydraten für jeden Bodybuilder individuell errechnen ließe, daher geht auch hier probieren über studieren. Wer sich allerdings einen Ernährungsplan aufstellt bzw. andersherum Buch über seine eingenommenen Mahlzeiten führt, wird relativ schnell erkennen können, ob er die Zufuhr von Kohlehydraten erhöhen oder reduzieren muss.

Entgegen der immer noch weit verbreiteten Meinung spielt die allgemeine Ernährung, und insbesondere der Umgang mit Kohlenhydraten, beim Bodybuilding eine fast noch wichtigere Rolle als das Training selbst. Wichtige Lieferanten von Kohlenhydraten, ein deutschsprachiges Synonym hierfür ist im Übrigen Stärke, sind z.B. Brot, Kartoffeln, Nudelgerichte (am besten ohne fettige Soßen) sowie sämtliche Getreidesorten. Aber auch Ballaststoffe sind für den Stoffwechsel im Körper eines Bodybuilders sehr wichtig, auch wenn die Bezeichnung eher das Gegenteil vermuten lässt. Ballaststoffe können vom Körper zwar nicht verwertet werden, sie regen dadurch jedoch die Verdauung sowie die Ausscheidung nicht mehr benötigter Nährstoffe an. Zu den ballaststoffreichen Nahrungsmitteln zählen vor allem Vollkornprodukte.

Kohlenhydrate
Die Energieträge als unerlässlicher
Bestandteil der Ernährung

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