Struktureller Aufbau der Verbände

Organisatorische Handhabung der Bodybuilding Vereine

Hände

Wie auch in den meisten anderen Sportarten, ist auch beim Bodybuilding eine gewisse Struktur bei den Verbänden notwendig, um Wettkämpfe und Meisterschaften durchführen zu können sowie den Bodybuilding Sport nach außen hin gegenüber anderen und übergeordneten Verbänden zu vertreten. Als Dachverband, der für die Geschicke des Bodybuildings auf der ganzen Welt verantwortlich ist, fungiert dabei der IFBB (International Federation of Bodybuilding). Die nächst höheren Instanzen bilden die Kontinentalverbände auf den verschiedenen Kontinenten, deren Einfluss natürlich sehr stark von der regionalen Bedeutung des Bodybuildings auf dem jeweiligen Kontinent abhängt. Den meisten Einfluss haben dabei sicherlich die Verbände Nordamerikas und Europas. Unterhalb der Kontinentalverbände folgen in der Verbandshierarchie dann die nationalen Landesverbände. Als Beispiele seien hier der deutsche Verband DBFV (Deutscher Bodybuilding und Fitnessverband) sowie der österreichische Verband IFBB Austria (Österreichischer Amateur Bodybuilding Verband) genannt. Der österreichische Verband verzichtet hierbei wohl gemerkt auf eine eigene Abkürzung, die den Anfangsbuchstaben entsprechen würde. In einigen größeren Ländern, in denen das Bodybuilding über einen vergleichsweise hohen Stellenwert verfügt, gibt es schließlich auch noch regionale Verbände. Dies erleichtert die Verwaltung der Mitglieder des nationalen Verbands, indem verschiedene Aufgaben zur Betreuung der aktiven und passiven Mitglieder an die regionalen Verbände delegiert werden. Mitglieder der Verbände können Vereine, Fitnessstudios, Trainer oder aktive Bodybuilding Sportler sein.

Für die Veranstaltung und Durchführung eines einfachen Wettkampfs wird eine Erlaubnis bzw. Lizenz benötigt, die meist vom untersten Glied der Verbandskette, also dem Regionalverband, erteilt wird. Übergeordnete Wettkämpfe, wie z.B. Meisterschaften oder Qualifikationen für Meisterschaften, werden direkt von den Verbänden organisiert und durchgeführt. Dabei fällt die Zuständigkeit immer dem Verband zu, der die regionale Kompetenz für die jeweilige Art der Meisterschaft besitzt. Nationale Meisterschaften, wie die Deutschen oder Österreichischen Meisterschaften, werden demnach vom DBFV bzw. IFBB Austria durchgeführt. Da vor allem ambitionierte Bodybuilding Sportler neben den kraftraubenden Wettkämpfen auch noch ein sehr umfangreiches Trainingsprogramm meistens auch mit einem Therapiekreisel absolvieren müssen, um ihren Körper in Bestform halten zu können, wird die Anzahl der Wettkämpfe seitens der Verbände auf ein vernünftiges Maß reduziert. So dienen Meisterschaften oft gleichzeitig als Qualifikation für die jeweils übergeordnete Meisterschaft.

Die Mitgliedschaft in einem Bodybuilding Verband steht grundsätzlich jedem Bodybuilder offen, sie ist für die Teilnahme an Wettkämpfen sogar unbedingte Voraussetzung. Auf der anderen Seite haben die Verbände aber auch das Recht einen Sportler oder andere Mitglieder zeitweise oder auf Dauer aus dem Verband auszuschließen. Dies ist meistens bei des Dopings überführten Sportlern der Fall. Die Folge ist dann ein vorübergehender Ausschluss aus dem Verband sowie das Verbot der Teilnahme an Wettkämpfen. Im Wiederholungsfall kann dieser Verweis auch auf Dauer ausgesprochen werden. Weitere Gründe für disziplinarische Maßnahmen durch die Verbände können aber auch andere Verstöße gegen die Regeln sein. Ein Urteil ist in der Regel immer nur für den Einzelfall möglich und wird von einer neutralen und unabhängigen Spruchkammer des jeweiligen Verbandes getroffen.

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